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Trockenfutter oder Nassfutter – was ist besser für Welpen?

Trockenfutter oder Nassfutter?

Neubesitzer eines Welpen sind oft unsicher: Welches Futter ist denn nun für einen Welpen besser? Nass- oder Trockenfutter?

Sofern der Ausdruck „Alleinfutter“ auf der Packung steht, wird Ihr Welpe mit allen nötigen Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien versorgt. Der Unterschied besteht lediglich im Wassergehalt. Während Nassfutter bis zu 84% Wasser enthalten kann, besteht Trockenfutter nur aus max. 14% Wasser.

Kaltgepresstes Trockenfutter ist für Welpen nicht empfehlenswert.

Denn durch den Herstellungsprozess ist der Aufschluss der Rohstoffe, vor allem der Stärke, unzureichend.

Besser, Sie geben Ihrem Welpen extrudiertes Trockenfutter. Dies wird auf bis zu 120 °C erhitzt, wodurch die Nährstoffe vom Organismus leichter verwertet werden können.

Diesem Hundewelpen schmeckt Trockenfutter

Vorteile von Trockenfutter

  • Trockenfutter ist leicht transportierbar.
  • Trockenfutter ist günstig.
  • Trockenfutter ist leicht portionierbar.
  • Trockenfutter ist durch den geringen Wassergehalt viel länger haltbar als Nassfutter.
  • Trockenfutter hat in manchen Fällen positive Eigenschaften auf die Zahngesundheit.

    Es regt die Kaumuskulatur an und stärkt das Gebiss sowie die Kiefermuskulatur Ihres Welpen.

  • Während minderes Trockenfutter nur aufquillt, zerfällt hochwertiges langsam im Verdauungstrakt und sättigt dadurch lange.

Nachteile von Trockenfutter

  • Trockenfutter ist keine artgerechte Ernährung.
  • Der Flüssigkeitsbedarf ist höher.
  • Manche Sorten weisen einen (zu) hohen Getreide- bzw. Kohlenhydratanteil auf.
  • In manchen Produkten sind wenig tierische Proteine enhalten.
  • In manchen Produkten sind die tierischen Proteine von schlechter Qualität.
  • Häufig werden Konservierungsstoffe und andere Hilfsstoffe zugesetzt.
Trockenfutter oder Nassfutter?

Vorteile von Nassfutter

  • Nassfutter ist eine artgerechte Ernährung, die den meisten Welpen gut schmeckt.
  • Nassfutter ist aromatisch und regt durch seinen Geruch zum Fressen an.
  • Es gibt bei Feuchtfutter eine große Vielfalt an Geschmacksrichtungen. Das sorgt für Abwechslung.
  • Durch Nassfutter nimmt Ihr Welpe mehr Feuchtigkeit auf.

    Bei Junghunden, die von Haus aus weniger trinken, kann hochwertiges Nassfutter die benötigte Flüssigkeitszufuhr sicherstellen. Dies kann gerade in einem heißen Sommer durchaus sinnvoll sein.

  • Da Nassfutter volumenreicher als Trockenfutter ist, kann es eine Überfütterung vermeiden. Der Napf sieht einfach voller aus.

Nachteile von Nassfutter

  • Eine geöffnete Dose ist nicht lange haltbar.
  • Nassfutter ist teurer als Trockenfutter.
  • Manche Sorten enhalten Konservierungsmittel.
  • Es wird mehr Abfall produziert – Nassfutter ist damit wenig umweltfreundlich.
  • Wegen des größeren Volumens benötigt Nassfutter mehr Lagerraum.
  • Das Nassfutter begünstigt durch den verminderten Abrieb Zahnstein.

Unser Fazit

Schmeckt das Welpenfutter etwa nicht?

Einen Qualitätsunterschied zwischen einem hochwertigen Trockenfutter und einem hochwertigen Nassfutter gibt es nicht. In beiden Fällen sollte auf hochwertige Inhaltsstoffe geachtet werden. Wichtig sind tierische Proteine, Vitamine, Mineralstoffe sowie hochwertige Fette.

Wahrscheinlich werden Sie ein wenig ausprobieren müssen, welches Futter Ihr Hundenachwuchs bevorzugt – dies kann individuell sehr unterschiedlich sein.

Trockenfutter sollte für Welpen jedoch nicht kaltgepresst sein.

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